und dann mitten drin, ja so könnte man es beschreiben, aber es war viel komplizierter und zeitaufwendiger. Das Hauptproblem sind die Lichtverhältnisse, von der fotografischen Seite her. Die Hormonanhäufung und Agression der Tiere, ist das andere Problem. Beide sollte man tunlichst im Griff und Auge behalten, sonst geht das fürchterlich schief.
Das letzte Bild dieser Serie ist mit ISO 3200 entstanden, 1/30 sek. F/4,5 bei 92mm Brennweite, so viel zu den Lichtverhältnissen und ich habe mich von Baum zu Baum bewegt, immer nah an den brünftigen Hirschen und immer auf dem Sprung hinter einen Baum, wenn eine Attacke von meinen Modells anstand. Auch war es nicht selten, dass ich plötzlich einen zweiten Hirsch im Rücken hatte, dann war große Vorsicht geboten.
Dabei sind einmalige Fotos entstanden, halt gezeichnet von den Lichtverhältnissen. Die Fotos sprechen für sich selber. Der Betracher kann nach vollziehen, schon aus der Perspektive heraus, hier hat alles ohne Zaun und doppelten Boden stattgefunden. Der Hirsch ist manchmal nur einen baumstark entfernt vom Fotografen gewesen.
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