Auf Fotopirsch

ging es heute Morgen schon recht früh, jetzt oder nie, diese schöne und sehr interessante Möglichkeit wieder in Schwung bringen, war für mich sehr wichtig. Die Formalitäten waren schnell geklärt, man kennt mich in der Waldschule schon seit Jahrzehnten und dann ging es in den tiefen Wald, den ich wie meine Hosentasche auch im Dunkeln kenne.

Die Sonne hatte einige Fehlzündungen, leichte Wolken waren unterwegs, aber die Temparaturen stiegen immerhin bis auf gut 21 C. Es war Herbst pur um mich herum und auch hier im Wald waren alle Bäche ausgetrocknet, der Wasserstand in den Waldweihern, war stark gesunken, es fehlt halt richtig viel Regen.

Wildschweinen bin ich garnicht begegnet, nicht eine Borste lief mir über die Füße, auch keine Mufflons habe ich gesehen, schade eigentlich, ihre Spuren waren überall zu sehen.

Auf einer Lichtung im tiefen Wald, traf ich auf einen sehr kapitalen Hirsch, der hat sich hierhin zurückgezogen, die Brunft ist noch in vollem Gange, er sah sehr abgekämpft aus.

In einem Buchenwäldchen lief ich von hinten auf einen weiteren Hirsch auf, der sich hier ebenfalls von den Revierkämpfen ausruhte. Den Platzhirsch mit seinem Rudel habe ich nicht gesehen, der hatte sich ins tiefere Unterholz zurückgezogen. Da muss man wärend der Brunft nicht unbedingt hinterher, das könnte sehr gefährlich werden, wenn er mich als Rivalen ansieht. Da werde ich jetzt dranbleiben und sehr bald wieder auf Fotopirsch gehen.

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