Und es klappte

heute Morgen mit dem Tiefschneevergnügen im Stadtwald. O.k. Tiefschnee ist ganz was anderes, aber für unsere Breiten hier, war das schon recht gut so. Also sprang ich in die Waldbrandaustreter und los ging es. Die ersten Meter waren kalt und ungemütlich, dann wurde es sehr angenehm warm unter der dicken Jacke.

Der nasse Schnee hat die Büsche und Zweige bis tief über den Boden gedrückt, von den Bäumen kamen Schnee und Eisstückchen runter gerieselt, das hatte was.

Die Eisfallen waren gut sichtbar, man musste nur richtig hinsehen und dann konnte man schon gut und auch recht sicher gehen. Der Schnee knarschte unter den Stiefeln, das habe ich schon länger nicht mehr gehört hier bei uns.

Es machte wirklich viel Spass durch den Schnee zu stapfen, allerdings immer mit dem Blick zum Himmel, schließlich hatten die Wetterfrösche ja was von Eisregen erzählt und der wäre nicht unbedingt gut gewesen.

Der Eisregen blieb aus, die Sonne kam öfter durch und kalte Füße gab es auch nicht. Die kleinen Bäche liefen munter durch den Wald und vermitteln den Eindruck, es hätte keine Dürre gegeben. Leider fehlt immer noch sehr viel Wasser in unseren Talsperren, aber das wird schon, denke ich.

 Hoffentlich bekommen wir nicht einen Ausläufer der arktischen Kälte aus den USA noch mit. Denn oft schon war es so, dass drei Wochen später, uns auch so etwas, zwar in abgeschwächter Form, aber immer hin noch kräftig genug, drohte.

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